Aquaristik/Gartenteiche

Filtermaterial zur Entfernung von Phosphat und Silikat aus Meer- und Süßwasseraquarien sowie Gartenteichen

Das Problem

Phosphate stellen gemeinsam mit den Nitraten die Hauptnährstoffe für Algen dar. Zu hohe Phosphat-Konzentrationen fördern deshalb das unerwünschte Wachstum von Algen in Meer- und Süßwasseraquarien. Die Algen treten häufig als einzellige Organismen frei schwebend im Wasser auf und führen zu einer deutlich wahrnehmbaren Grünfärbung des Wassers. Zusätzlich bilden Algen grüne oder braune Ablagerungen auf den Scheiben der Aquarien oder treten in Form von Faden- oder Pinselalgen als Bewuchs auf Wasserpflanzen auf. Haupteintragsquelle für Phosphate in das Aquarienwasser stellt das Fischfutter dar. Jedoch enthält auch das Leitungswasser, welches für die Befüllung des Aquariums verwendet wird, häufig Phosphat in solchen Konzentrationen, die ein verstärktes Algenwachstum be­güns­ti­gen können.

Die Lösung

FerroSorp® Plus ist ein hochleistungsfähiges Adsorptionsgranulat auf Basis von Eisenhydroxid. Es wurde speziell für die adsorptive Entfernung von Phosphat und Silikat aus Wässern von Süß- und Meerwasseraquarien sowie Gartenteichen entwickelt. Als Filtermedium ist es aufgrund seiner großen Oberfläche von ca. 270 m2/g in der Lage, Phosphat-Ionen rasch, effektiv und irreversibel zu binden. FerroSorp® Plus wird in unterschiedlichen Kornbereichen angeboten und gestattet somit einen Einsatz sowohl in speziellen Filterkartuschen, die nach dem Prinzip des Schwebebettfilters arbeiten als auch in Filterbeuteln, die in praktisch jedem Mehrschichtfilter eingesetzt werden können. Neben Phosphaten und Silikaten werden vom FerroSorp® Plus auch schädliche Schwermetall-Ionen wie z. B. Blei, Kupfer und Zink gebunden. Weiterhin ist eine Bindung gelöster organischer Wasserschadstoffe auf ad­sorp­ti­vem Wege möglich.

Die folgende Reaktionsgleichung stellen vereinfacht die Umsetzung von Eisenhydroxid mit Phosphat-Ionen dar:

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Einsatzmengen

Die Bindungskapazität von FerroSorp® Plus für Phosphat ist von verschiedenen Parametern, wie z.B. der verwendeten Korngröße, der Phosphor-Konzentration, der Anwesenheit von Konkurrenz-Ionen (Silikat) sowie den Betriebsbedingungen im Filter abhängig. In der Praxis werden Beladungsraten zwischen 5 und 15 g Phosphor pro kg FerroSorp® Plus erreicht. Bei normaler Fütterung sollte in einem 200 l-Aquarium, das mit 1 cm Fisch pro Liter besetzt ist, eine FerroSorp®-Menge von 400 g ca. alle 6 Monate gewechselt werden. Die Phosphor-Konzentration im Wasser sollte regelmäßig unter Ver­wen­dung eines handelsüblichen Testbestecks überprüft werden. Wird ein Wiederanstieg der Konzentration von Phosphat festgestellt, sollte das Filtermedium ausgetauscht werden. Verbrauchtes Filtergranulat kann als Pflanzendünger verwendet oder mit dem Hausmüll entsorgt werden.

Der Unterschied

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Die Vorteile im Überblick

  • hohe Reinigungsleistung bei geringen Kosten
  • hohe Beladungsraten durch eine hochporöse Oberfläche
  • universell einsetzbar in unterschiedlichen Filteranlagen